Donnerstag, 26. November 2009

Donnerstag, 26. November

Thanks Giving

Ich habe mich bereit erklärt bei dem diesjährigen Thanks Giving Dinner der Durham Rescue Mission mit zu helfen. Die Durham Rescue Mission organisiert jedes Jahr zu Thanks Giving ein Dinner für Obdachlose und Bedürftige. Es werden jedes Jahr zig hunderte von Gästen erwartet, somit sind sie auf die Hilfe von vielen Freiwilligen angewiesen. Ich war von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr als Foodrunner eingeteilt. Bis dato wusste ich auch noch nicht, was die Aufgabe eines Foodrunners eigentlich ist. So habe ich meinen Dienst um 11:00 Uhr dann angetreten. Als erstes waren wir daran sogenannte ToGo-Packete zu richten. Hier Mahlzeiten gerichtet, die anschließend zu den nicht mobile Bedürftigen nach hause gebracht wurden. Als wir hier fertig waren wurde es zunehmend immer voller. Die Essensausgabe des Dinners erfolgte an 2 Essensausgaben. Ich wurde eingewiesen, dass die Aufgabe eines Foodrunners darin bestand, das fertige Essen aus der Küche an die Essensausgaben zu bringen und dafür zu sorgen, dass dort nichts aus ging. Ich kann Euch sagen wir hatten jede Menge zu tun. Im gesamten wurden 1700 Essen ausgegeben, 150 Truthähne, zig Kilogramm an Mais, Bohnen, Stuffing und Kartoffelbrei. Es war wirklich mal eine Erfahrung der anderen Art.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Sonntag, 25. Oktober

ACDC Konzert

Da brauche ich wohl nichts mehr sagen. Ein Mann eine Gitarre und die Bude Rockt!

Samstag, 24. Oktober 2009

Samstag, 24. Oktober

IHRA-World-Finals in Rockingham

Auf dem Dragstertrack in Rockingham waren an diesem Wochenende die IHRA-World-Finals angesagt. Das sind Dragster bzw. auf deutsch modifizierte Autos, die versuchen die 1/4 Meile so schnell wie möglich zurück zu legen bzw. die 1/4 Meile auf eine exakte Zeit zurück zu legen. Leider hat es das Wetter nicht so gut mit uns gemeint, so kamen wir nur 1,5 Stunden in den Genuss die kleineren Klassen zu sehen. Nach einer geschlagene Stunde Regen haben wir dann beschlossen, dass die Veranstalter die Strecke heute wohl nicht mehr trocken bekommen und haben total durchnässt den Heimweg angetreten!

Samstag, 10. Oktober 2009

Samstag, 10. Oktober

Ziplining

Ziplining, was ist das? Das ist wirklich schwer zu beschreiben und kaum vorstellbar. Da sind durch den Wald Stahlseile in ca. 5 Meter Höhe gespannt. Auf der einen Seite kommt man durch eine Treppe auf ein Hochplateau. Dort wird man mit einem Harness und einem Karabiner an einem kleinen Metallteil mit 2 Rollen an das Stahlseil befestigt. Durch einen beherzten Sprung vom Plateau und durch ein leichtes Gefälle des Stahlseiles saust man dann manchmal schneller manchmal langsamer zum nächsten Plateau. Durch Druck mit der durch einen Lederhandschuh geschützten Hand auf das Stahlseil kann man die Geschwindigkeit drosseln oder sogar die Fahrt beenden.

Samstag, 3. Oktober 2009

Samstag, 03. October

football

Jante Ellis, eine Bekannte vom Tauchen hat Dauerkarten für die DUKE-Football Heimspiele, da sie dies Woche keine Zeit hatte, fragte sie ob ich nicht gehen wolle. Nach langem zögern sagte ich spontan ja. Football fehlt mir ja noch in meiner Sportsammlung. Also, so kam ich heute in den Genus das Footballspiel DUKE BLUE DEVILS gegen Virginia Tech zu sehen.
Ich habe zwar keine Ahnung von Football aber soll mich ja nicht daran hindern hin zu gehen. Ich habe mir sagen lassen, dass DUKE zwar gut im Basketball ist aber Football lässt wirklich zu wünschen übrig, da hin gegen soll Virginia Tech ein sehr gutes Team haben. Meiner laienhaften Meinung, war das Spiel nicht wirklich schlecht, es gab viel Action, es ging hin und her und endete 26-34 was auch nicht so hoch verloren erscheint.

Sonntag, 27. September 2009

Sonntag, 27. September

Skydiving

Ja, ihr habt richtig gelesen skydiving!

Nach langer Planung und einigen wetterbedingten Aufschüben hat es endlich geklappt. Als wir, Brian und ich, hier los fuhren dachten wir noch nicht dass es heute was werden würde. Geschlossene Wolkendecke und der Wetterbericht hatte 40% Regenwahr- scheinlichkeit vorausgesagt. Aber ok, wir versuchen es.
Als wir um 10:30 Uhr am Hangar der Triangle-Skydivers in Louisburg angekommen sind mussten wir uns erst einmal durch was weiß ich wie viele Seiten von "ich Unterschreibe, dass ich gleich sterben werde". Als alle aus unserer Gruppe, wir waren 11 Leute einer Meetup-Gruppe, uns durch den Stapel von Formularen durchgekämpft hatten, war Briefing angesagt. Hier wurde uns alles Schritt für Schritt erklärt. Wie der Fallschirm aufgebaut ist, wie und was für Ausrüstung wir bekommen, wie wir ins Flugzeug kommen, über den Flug, wichtig, wie wir aus dem Flugzeug wieder raus kommen, wie wir uns während des Fluges zu verhalten haben, was uns während des Fluges erwartet und schlussendlich dann die Landung. Nach 45 Minuten Briefing ging es dann los. Die erste Gruppe wurde aufgerufen, sich zur Materialausgabe zu begeben. Dort wurde jedem von uns 4 ein Instructor zugeteilt, der uns mit der nötigen Ausrüstung versorgte, uns nochmals alles erlärte und natürlich jedem einzelnen noch ein wenig Mut zu sprach. Mein Instructor war Dave, ca. 3800 Sprüngen, war Fallschirmpacker für die US-Truppen auf dem Militärflughafen Hahn im Hunsrück und wirkte durch sein Alter ein wenig zerstreut. ;-)Dann ging alles wirklich schnell. Der Aufruf, dass die ganze Gruppe zum Flugzeug kommen soll. Einsteigen, und los. Auf zur Reise zu 14000 Fuß. Auf 1000 Fuß wurde die Türe wieder geöffnet. 1000 Fuß höher begann mein Instructor Dave so langsam mich an ihn zu betonieren. Auf 12000 Fuß hies es dann Kopfhaube auf und Brille auf. Kaum auf 14000 Fuß angekommen sprang die Ampel für die Sprungfreigabe auch schon auf grün, schwupp, schwupp und die ersten 2 Springer sind draußen. Brian und ich schauten uns an mit der Frage im Blick "Mann über Bord!".
Nach kurzer Absprache gingen dann die "Tandemgruppen an den Start". Wie immer, bei den nicht so tollen Sachen wird hinten am Alphabet angefangen, somit ... Martin als Erster.
Mit meinem Instructor zusammenbetoniert bewegten wir uns langsam Richtung Türe. Dort angekommen, knieten wir uns hin, Arme verschränkt, Hände an die Schulter, Kopf in den Nacken ... "Arch, Go", mit einer Rolle zur Seite sind wir auch schon draußen.Bis Dave uns in die richtige Fluglage gebracht hatte drehten wir uns einige Male, eine leichter Schlag auf die Schulter, Fluglage eingenommen und dann wooooooow.

Für 60 Sekunden mit 200 km/h der Erde entgegen

Es ist doch alles so anders als ich mir das so vorgestellt habe. Die Erde kommt zwar näher, die Dinge werden größer, aber man hat nicht das Gefühl man schlägt jetzt gleich auf. Einfach unbeschreiblich. Dann schon wieder der leichte Schlag auf die Schulter als Zeichen um eine andere Haltung ein zu nehmen, wie, der Freifall schon vorbei, mal kurz 10000 Fuß zurück gelegt. Dave zog die Reißleine ein Ruck und dann ist es ruhig. Schön, der Falschirm hat ausgelöst und er hat auch wie versprochen funktioniert.
Auf dem Weg nach unten genießen wir den blauen Himmel die grandiose Aussicht und ich darf ein wenig üben, was passiert wenn ich an welcher Leine ziehe. Nach weiteren 5 bis 8 Minuten landen wir dann auch schon sicher auf dem Hosenboden im nassen Gras neben dem Hangar und den anderen Springern.War ein suuuuper Erlebnis, empfehle ich jedem einmal zu machen, ist halb so schlimm!!!

Freitag, 18. September 2009

18.-20. September

Zelten im Hanging Rock State Park

Am Freitag Nachmittag bin ich mit Brian zum Hanging Rock State Park gefahren um dort einige seiner Freunde aus Ohio zum Zelten und Wandern zu treffen. Nach ca. 2 Stunden Fahrt trafen wir im Park ein, meldeten uns am Zeltplatz an und begannen unsere Zelte auf zu bauen. Während dessen trafen dann auch Dave, Steff und Greg nach einer 8 stündigen Autofahrt aus Ohio ein. Den Abend haben wir gegrillt und gemütlich am Lagerfeuer verbracht.Am Samstag sind wir dann nach dem Frühstück zum Wandern aufgebrochen. Aus dieser Aktion wurden dann auch eine 10 Meilen Wanderung mit anstrengenden Anstiegen, atemberaubenden Ausblicken, Wasserfällen und der heimischen Wildnis.Am Sonntag haben wir dann die Zelte abgebrochen und sind weiter zum Pilot Mountain gefahren. Hier sind wir klettern gegangen. mmmmhhh, also mehr die anderen und ich habe es probiert.

Samstag, 5. September 2009

05.-12. September

Urlaub in Cozumel Mexiko

Am Samstag den 05. September habe ich mich hier in Raleigh auf zu meinem Urlaub gemacht. Nach nur 6 Stunden, mit einem Zwischenstop in Houston/Texas bin ich dann schon zum Mittagessen in Cozumel/Mexiko aufgeschlagen.
Im Laufe des frühen Nachmittages sind dann die restlichen Teilnehmer der BCD eingetrudelt, so dass wir noch in der Tauchbasis einchecken konnten und einen Testtauchgang am "Hausriff" machen konnten.

Die folgenden 5 Tage sind dann ziemlich ähnlich verlaufen.
06:30 Uhr -> Aufstehen und Katzenwäsche
07:00 Uhr -> ausgiebiges Frühstück mit allem Schnick-Schnack
07:45 Uhr -> Nitrox analysieren
08:00 Uhr -> Tauchgerödel an der Tauchbasis richten
08:15 Uhr -> Entern des Bootes
08:30 Uhr -> Ablegen
09:45 Uhr -> erster Tauchgang
10:45 Uhr -> Ende erster Tauchgang
11:00 Uhr -> Fahrt zum zweiten Tauchplatz
11:45 Uhr -> zweiter Tauchgang
12:45 Uhr -> Ende zweiter Tauchgang
13:15 Uhr -> Ankunft am Hotel
13:20 Uhr -> reinigen des Tauchgerödels
13:45 Uhr -> Mittagessen
15:00 Uhr -> Mittagschlaf
17:00 Uhr -> Ausruhen in Hängematten am Strand
20:00 Uhr -> Abendessen
22:00 Uhr -> Zigarre, Tequila in Hängematten am Strand
23:00 Uhr -> total erledigt und fertig zum ins Bett gehen.

Das Tauchen, das war eigentlich der Hauptgrund für diese Reise. Die Riffe beginnen in der Regel in einer Tiefe von 6 bis 8 Meter und fallen an einigen stellen dann sehr schnell in die Tiefe ab. Es finden sich verschiedenste Felsformationen geschmückt mit weich sowie hart Korallen. Es findet sich ein weites Spektrum von Fischen aber auch Krebsen, Langusten, und und und. Das ein oder andere Mal hat sich dann auch ein Ammenhai ins Riff verirrt und die ein oder andere stattliche Schildkröte schauten auch vorbei um mal kurz Hallo zu sagen. (Ute, ich habe deine Seegurke nicht vergessen und freundlichst einen Gruß ausgerichtet! ;-))
Die Wassertemperatur lag durchschnittlich bei 29°C was dem ein oder anderen Warmduscher ganz gut gefallen hätte, gell Ulla!!! Was mir ganz gut gefallen hat, das war die immer vorhandene leichte Strömung, die jeden Tauchgang zu einem One-Way-Erholungstrip ohne großes Flosseln werden ließ. Ich hatte den Eindruck, dass mich mein Tauchbuddy am Ende des ein oder anderen Tauchganges wecken musste, damit ich nicht das Auftauchen verpennte.
Im großen und ganzen war das Tauchen nicht schlecht, doch ich habe langsam den Eindruck dass ich doch ganz schön von den total relaxten Safari-Fischsuppentauchgängen in Ägypten verwöhnt bin!

Am letzten Tag hatte Arnie, unser BCD-Guide für alle Motorroller organisiert, die wir morgens bei einem kleinen Hinterhofladen abholten. Nach einer kleinen Unterweisung ging es dann los. Auf der Küstenstraße Richtung Süden war unser erstes Ziel eine Reggae-Bar, in der wir erst einmal unseren Flüssigkeitshaushalt auf Vordermann brachten. Frisch "getränkt" ging es dann einige Kilometer weiter um uns an einem total verlassenen Strandabschnitt in die kühlen Fluten des Atlantiks zu stürzen. Nach dieser Erfrischung ging es dann zum mexikanischen Mittagessen zurück zur Reggae-Bar. Nach einem üppigen Mahl ging es dann wieder zurück zum Hotel.Mit einem großen Abendessen der gesamten Gruppe ließen wir dann eine Woche Tauchen in Cozumel ausklingen.

Samstag, 29. August 2009

Samstag, 29. August

Adopt a Highway

Die Mitgliedschaft in einem Klub hat leider nicht nur gute Seiten.
Die Jungs vom BMW-Klub haben bei dem Programm adoptiere eine Strasse ein ca. 2.3 Meilen langen Abschnitt adoptiert. Dafür haben sie ein Schild mit dem Namen des Klubs am Anfang und am Ende des Stückes aufgestellt bekommen. Als Gegenleistung muss der Klub 4 mal im Jahr den Müll am Strassenrand einsammeln. Das war heute angesagt. Wir haben für ca. 2 Stunden in praller Sonne unzähligen Müll eingesammelt. Das Kreuz hat mir 2 Tage später noch weh getan!
Könnte mich jemand daran erinnern, falls solch eine lobenswerte Sache wieder ansteht, dass ich mir das 2mal überlege ob ich mich freiwillig dafür melde.

Samstag, 22. August 2009

Samstag, 22 August

Vintage Diving

heute hatte ich die Gelegenheit mit einem zwischen 1961-1969 gebauten Aqualung DA Aquamaster 2 Schlauch Automaten zu tauchen.Dies war ein neues aber auch sehr tolles Tauchen. Zum einen natürlich einen so historischen Lungenautomat zu tauchen, aber auch zurückversetzt in die Zeit ohne Jacket, mit alter Maske und altem Schnorchel sowie Kapilartiefenmesser.
Der Höhepunkt waren natürlich die Jungs, die die ganze Ausrüstung zur Verfügung gestellt haben. Natürlich waren das Herren, die jede menge Geschichten zu den Automaten und mit den Automaten erlebt haben und ich hatte den Eindruck, das die Jungs wirklich 19hundert schlag mich tot mit diesen Automaten das Tauchen angefangen haben.

Thanks Herman, it was a great experience!

Sonntag, 16. August 2009

Sonntag, 16. August

Martin der Snob!

Ich weiß eigentlich nicht, ob ich das hier schreiben soll oder nicht, aber ich glaube ich werde richtig zum Snob!

Zum einen habe ich vor einigen Wochen das Golfspielen angefangen. Anfangs dachte ich pah, das sollte doch ein leichtes sein, so ein kleines Bällchen mal über den Rasen zu fegen.
Aber weit gefehlt, Golf ist doch anstrengender als ich gedacht habe. Nach 2 Trainerstunden die meines erachten sehr gut verlaufen sind und ich mich schon fast wie ein Pro gefühlt habe wurde ich dann auf dem Platz eines besseren belehrt. Der Driveway hatte nach mir einige braune Stellen mehr, das Grün habe ich dann doch sehr pfleglich behandelt. Außerdem habe ich den Begriff Doppel-Par geprägt!

Des weiteren bin ich als stolzer Besitzer einer BMW R1150R nun Mitglied bei den BMW Tarheel Travelers, was ein richtiger BMW Klub ist. Alles durchschnittliche BMW Fahrer. Bauch, Bart und Alt, mmmhhh am Bart arbeite ich noch. Aber ich muss sagen alles richtig nette Kerle, die wirklich keinen Spaß auslassen. So komme ich nun 3 mal im Monat zum Motorradfahren. Sehe ein wenig mehr von der näheren und weiteren Umgebung, da kommt man wirklich an Ecken vorbei, die man so nicht sehen würde.
So waren wir gestern in Washington NC. Ein kleines Dorf in Küstennähe. Es war eine Fahrt in die Vergangenheit. Dort angekommen trafen wir auf ein paar "Eingeborene" (8), die an einem typischen amerikanischen PicknicTable saßen und Musik machten. Zum Mittagessen gab es Hot Dogs für $0.98 in einem Imbiss, in einem Haus, in dem ein Mitteleuropäer nun wirklich keinen Imbiss vermuten würde!

Samstag, 11. Juli 2009

Samstag, 11. July 2009

Night at the Quarry

Die Bull City Divers trafen sich im laufe des Samstags am Lake Rawlings einem Steinbruchsee in Virginia. Angesagt war Tauchen, Grillen, Lagerfeuer, Nachttauchen und Zelten.

Brian und ich trafen uns so gegen 8:00 Uhr um das Auto zu laden. Auf der 1,5 stündigen Fahrten stoppten wir noch schnell am Supermarkt um noch das nötigste für eine gelungene Nacht am See ein zu kaufen.

Als wir so gegen 11:00 Uhr dann am See aufschlugen waren noch nicht wirklich viel da, so hatten wir gemütlich Zeit unsere Zelte auf zu schlagen und schon mal ein Steak auf den Grill zu hauen.

Im Laufe des Nachmittags gingen wir dann erst einmal schwimmen um uns ein wenig ab zu kühlen. Als dann mehr und mehr eintrafen war dann doch auch noch ein Tauchgang angesagt, bei dem sich Warren, zur Schadenfreude aller anderen total ins "Blaue" verirrt hat.

Nach dem Abendessen, einigen Tauchergeschichten am Lagerfeuer gab es Sumores. Sumores ist denke ich typisch amerikanisch. Das sind geröstet Marshmallows, Kekse und Schokolade. Das ganze wird richtig zelebriert, aber so nicht wirklich schlecht.

Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann doch noch beschlossen, dass wir noch ins Wasser gehen und so wurde es doch 2:30 Uhr bis ich mich dann im Schlafsack verkrochen hatte. Was ich dann den ganzen Sonntag vollends bezahlen musste. Naja, man ist auch nicht mehr der Jüngste.

Sonntag, 5. Juli 2009

1.-5. July

New York

Ich kleines Landei in der großen Stadt.

Der Plan war eigentlich ganz einfach, ich fliege nach New York, fahre mit der Metro ins Zentrum, beziehe mein Bett in einem Hostel nahe Time Square, treffe dann Tanja und Oliver und wir outen uns für 5 Tage als Touristen.

Was wir dann auch taten. Oliver hatte für jeden einen New York Pass organisiert bei dem alles dabei war was ein New York Tourist so braucht. Eine Hop-on, Hop-of Sightseeingtour, eine Bootsfahrt rund um Manhattan und sämtliche Eintritte der bekanntesten Attraktionen. So denke ich gibt es keinen einzigen Stein in New York, den wir nicht in diesen 5 Tagen umgedreht haben.

Am Donnerstag starteten wir mit der Sightseeingtour, die uns vorbei am Madison Square Quarden, über Macy's, dem größten Kaufhaus der Welt zu unserem ersten Stop, dem Empire State Building brachte. Da wir als Landeier meistens nie über 5 Stockwerke hinaus kommen, mussten wir trotz tief hängenden Wolke hoch in den 102ten Stock. Die Sicht war doch leider so schlecht wie es aussah aber wir waren oben.

Nach dem Mittag ging es mit dem Bus weiter durch Soho vorbei am Ground Zero zur Wall Street, die wir an diesem Tag nur von weitem sahen. Zurück ging es im Regen durch Chinatown, little Italy, vorbei an vielen bekannten Gebäuden wie dem "coyote ugly" oder auch der bekannten Bar aus "Harry und Sally". Es war nicht wirklich cool, denn wir saßen zusammen gekauert unter unseren Regenponchos im oberen Decke des Sightseeingbusses.

Zum Abendessen trafen wir uns im Plante Hollywood, wo wir uns für unseren Musicalabend stärkten. Tanja und Oliver sahen "The Lion King" und ich wollte unbedingt "Wicked" sehen. Es war trotz Regen doch ein ausgefüllter Tag.

Der Freitag begann mit einem Frühstück mitten auf dem Times Square mit Donuts und Kaba!
Anschließend ging es mit dem Taxi zum Hafen, an dem die "Hafenrundfahrten" starteten. Bei dieser dreistündigen Manhattanumschiffung sahen wir natürlich das Wahrzeichen der Stadt, die Freiheitsstatue. Aber auch viele am Vortag schon gesehenen Häuser und Brücken.Nach dem Mittagessen ging es weiter mit Sightseeing. Dieses mal ging es in die Uptown. Hierbei ging es vorbei am Central Park, Cathedral of St. John's durch Harlem und zurück an den vielen bekannten Museen wie dem Guggenheimmuseum. Das Wetter spielte heute doch zu gut mit, so habe ich mir mal wieder die Platte total verbrannt. Eigentlich sollte ich es doch in meinem Alter besser wissen. ;-)

Am Samstag stand dann noch eine wilde Tour auf dem Programm. Tanja wollte unbeding nochmals nach Harlem. Und wo wir schon mal hier waren mussten wir unbeding das bekannte Apollo Theater sehen, in dem Michael Jackson sein erstes Konzert gab und somit dieses in den letzten Wochen zum Kult geworden ist. Anschließend ging es dann mit der Metro einmal quer durch die ganze Stadt. Durch die Canal Street, vorbei an China Town nach Little Italy, wo wir dann Mittag gegessen haben. Da ich noch die Wall Street, den Bullen und das Exchange Gebäude sehen wollte nahmen wir diesen Umweg auch noch in Kauf, trotz dass wir doch eigentlich genug hatten.

So nahmen wir nach nicht ganz 5 Tagen Abschied von der Stadt die niemals schläft. Einfach super, diese Stadt sollte jeder mal erlebt haben. Leider konnte ich den Nackten Cowboy und Spiderman nicht persönlich treffen, vielleicht waren sie ja im Urlaub!!

Samstag, 9. Mai 2009

Samstag, 09.Mai 2009

Southern 500, Darlington

In Darlington, South Carolina, stand seit Jahren wieder der erste Nascar Sprint Cup an und Martin war dabei.

Brad, ein Kollege hat Tickets organisiert und durch das, dass Schunk das Joe Gibbs Racing Team sponsort sind wir in den Genuss von "kalten" Boxengassenkarten gekommen. Das heißt, wir wurden durch einen Vertreter des Joe Gibbs Racing Teams bei unserem Aufenthalt in der Boxengasse betreut. Er hat uns alles erklärt und wir konnten Einblicke in Dinge bekommen, die Otto-Normal-Verbraucher nie zu Gesicht bekommt.
So haben wir den Kommandostand besichtigt, der Montagebox sowie den Crewtruck, der 2 Rennwägen beherbergt, die Ersatzteile, eine kleine Küche und eine Lounch für Fahrer und Crew.Für den Nascar Sprint Cup kommen V8 Motoren mit 5,7 Liter Hubraum, mit nahezu 800 PS zum Einsatz, die durch Regeln auf Stand der 60iger Jahren gehalten werden.Bei diesem 500 Meilen Rennen waren 43 Fahrzeuge am Start, die von 19:30 Uhr bis fast Mitternacht 367 Runden zurück legten.
Und die fahren wirklich geschlagene 4 Stunden nur im Kreis, da verliert man sowas von schnell den Überblick. Aber dank der Unachtsamkeit einiger Fahrer sind von Zeit zu Zeit sehr spektakuläre Unfälle zu sehen.

Samstag, 25. April 2009

Samstag, 25. April 2009

Wings over Wayne

Wie cool ist das denn? Eine Flugshow auf einer US-Airbase, genauer auf der Seymour Johnson Airbase in Goldsboro, North Carolina.

Hier bekommt man noch Dinge zu sehen, die glaube ich in Deutschland schon laengst verboten sind. Von einer Inszenierung des Angriffs auf Pearl Harbor vom 7. Dezember 1941, einiger Kunstflugdarbietungen mit Propellermaschinen, die man in Deutschland meistens nur noch mit Modellflugzeugen zu sehen bekommt, aber der Oberhammer, Kunstflug mit Kampfjets wie z.B. F15 oder F18.

Eines der Highlights war der mehrmalige Ueberflug des Tarnkappenbombers B2. Der aussieht wie ein fliegendes Dreieck.
Aber auch die Demonstration der Seymour Johnson F15-E "Strike Eagle" Demo Team, die neben einigen wilden Flugmanoevern eine simulierte Betankung eines Kapfjets zeigten sowie ein Synchronflug mit einer kleinen Proppellermaschine.
Highlight der Show war die Gruppe "Blue Angels" die eine Showeinheit der US-Navi ist, die von Flugshow zu Flugshow ziehen und halsbrecherische Manoever zeigen wie z.B. das legendaere Manoever, dass damals in Rammstein zu dem verherenden Unfall fuehrte, Formationsfluege, langsame und schnelle Ueberfluege und und und. Einfach faszinierend was die Piloten mit den F18 Kampfflugzeugen anstellen und bei welchen Geschwindigkeiten.

Samstag, 18. April 2009

Samstag, 18. April 2009

Wine tasting

Brian hatte Karten fuer eine Weinprobe der amerikanischen Art besorg. In einem Amphitheater waren schaetzungsweise 20 verschiedene Weingueter der Region mit jeweils einem Stand bzw. einem Zelt vertreten. Im Eintrittspreis von 18 $ waren ein Probierglas und alle Weinprobenbeinhaltet. Mmmmhhhhh als Schwabe sieht das wirklich nach einem klasse Deal aus. Aber es war ein sehr warmer Tag und man stand an jedem Stand ewig an, dann endlich an der Reihe, wurden einem von jedem Wein ein "Goschverseckler" bzw. "a Bodadeckad" eingeschenkt und das wars. Und ganz ehrlich, das Weinmachen haben sie hier nicht erfunden. Die Weissweine waren meistens sehr suess und mit irgendwelchen Saeften versetzt was sie noch suesser machte. Die Rotweine in der Regel sehr Trocken ... nein ich denke man kann hier schon sagen, sie sind sauer. Aber man hat das auch mal probiert.

Samstag, 21. März 2009

Samstag, 21. März 2009

Weißwurst Party

es ist schon langsam zur Tradition geworden, dass wir Ausländer einmal im viertel Jahr eine zünftige Weißwurst Party veranstalten.
Wir haben uns leider nicht ganz den Regeln entsprechend um 12:00 Uhr in Creedmoor getroffen.
Einstimmig wurde beschlossen, dass unser Bayer Ralf, die meisten Erfahrungen mit Weißwürsten haben muss und somit war dieser abberufen, das Ziehen der Weißwürste zu überwachen.
Mit richtigen Brezeln, süßer Senf und Paulaner Weißbier konnten wir uns dann sehr gut davon überzeugen, dass Ralf eine richtig gute Arbeit geleistet hat.

Donnerstag, 19. März 2009

Donnerstag, 19. März 2009

Geburtstag

ich möchte mich recht für all die Glückwünsche per E-Mail, Post und durch Anrufe zu meinem Geburtstag recht herzlich bedanken.
Entschuldigen möchte ich mich bei all denen, die vergebens versucht haben mich bei der Arbeit zu erreichen, aber ich denke ab einem gewissen Alter darf man an seinem Geburtstag auch mal einen Tag frei nehmen und es war wirklich ein schöner Tag. Da muss ich doch wohl auch mal was richtig gemacht haben, denn wir hatten den ganzen Tag blauen Himmel und Sonnenschein.
Na ja, zugegeben, am Abend hat es ein wenig geregnet.

Samstag, 21. Februar 2009

Samstag, 21. Februar 2009

Pointer Sisters

Wer von Euch kennt noch die Pointer Sisters?
Die Pointer Sisters sind (heute) Ruth, Anita und Issa Pointer, drei schwarze ältere Damen aus California mit gewaltigen Soul-Rock-Stimmen. Die Mädels waren in den 80igern der absolute Hammer. Bekannt wurde sie durch Hits wie "I'm so excited" und "Jump", ich denke die kennt ihr bestimmt, wenn ihr sie hört.
Auf alle Fälle, ich war live dabei als die Pointer Sisters mit dem North Carolina Symphonie Orchester hier in Raleigh die Meymandi Concert Hall gerockt haben.
Was neu für mich war, es gab keine Stehplätze!

Dienstag, 17. Februar 2009

Dienstag, 17. Februar 2009

Eishockey

Heute kam ich mal wieder in den Genuss ein Eishockeyspiel zu sehen. Carolina Hurricanes vs. Boston Bruins war angesagt.
Leider habe ich mit Eishockey kein wirkliches Glück. Ich meine es war nun das dritte Spiel, das ich jetzt gesehen habe und jedes Mal haben die Canes verloren. Super!!! Danke Jen und Jeremy!

Dienstag, 20. Januar 2009

Dienstag, 20. Januar 2009

Schnee in North Carolina

und die Welt steht Kopf. Heute Nacht hat es geschneit und hat ca. 15 cm Neuschnee hingelegt. Der ein oder andere mag nun sagen "na und", doch wenn man sich vorstellt, es schneit in Nordafrika, dann bekommt das ganze ein ganz anderes Gesicht. In Raleigh stehen für das ganze Ballungsgebiet 3 Schneepflüge zur Verfügung und Kollegen die hier in der Gegend aufgewachsen sind bzw. schon längere Zeit hier sind berichteten, dass dies der erste richtige Schnee seit 4 Jahren ist.Was ich denke, was auch sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass es hier sehr viele Allradfahrzeuge gibt, mit denen man die Situation gut meistern könnte, doch viele vergessen bei der tollen Tracktion beim Fahren, dass 3 Tonnen Fahrzeug auch wieder abgebremst werden müssen und hier der Allrad nicht wirklich viel brint. So finden sich sehr viele Fahrzeuge wieder im Straßengraben.

Samstag, 3. Januar 2009

Samstag, 3. Januar 2009

Rodeo

heute hatte ich Karten für "The world's toughest cowboys" im RBC-Center hier in Raleigh.
In 3 Runden mussten sich 12 Cowboys im Rodeo Pferd ohne Sattel, Pferd mit Sattel und Bulle ohne Sattel beweisen.

Das Rodeo war eine Veranstaltung des amerikansichen Fernsehsenders "SpikeTV", da Ausscheidungsshows voll im Trend liegen wurde hier auch ein Teilnehmer aus dem Rennen gekickt, somit wird sich die Gruppe über die nächsten Veranstaltungen dezimieren.
Super, darauf hätte ich echt verzichten können. Aber das ist halt TV!